Fair Break: Pausenaktionen gerecht auf alle Klassen verteilen
Veröffentlicht am 7. September 2026 von Tobias Wartzek

An vielen Schulen gibt es mehr Pausenangebote als Pausen, in denen alle Klassen gleichzeitig hinwollen: einen Kicker-Raum, eine Bücherei, eine Tischtennisplatte, ein Spielezimmer. Jede Klasse würde am liebsten jeden Tag dort sein – geht aber nicht, weil der Platz begrenzt ist. Irgendjemand muss also festlegen, wer wann darf, und zwar so, dass sich am Ende niemand benachteiligt fühlt.
Manuell mit einer Tabelle oder aus dem Kopf gelöst, kippt diese Verteilung erfahrungsgemäß schnell: Eine Klasse merkt, dass sie in einer Woche auffällig oft leer ausgeht, eine andere hatte den Kicker-Raum schon dreimal. Für genau dieses Problem gibt es Fair Break.
Was Fair Break tut
Fair Break verteilt Pausenangebote automatisch und gleichmäßig auf alle Klassen einer Schule – unter Berücksichtigung von Stundenplan und Klassenstufen. Das Ergebnis ist ein Wochenplan, der genau festlegt, welche Klasse in welcher Pause welchen Bereich nutzen darf.
Dabei berücksichtigt der Algorithmus mehrere Rahmenbedingungen gleichzeitig:
- Mehrere Pausen pro Tag, die jeweils nur bestimmten Klassenstufen offenstehen können – eine große Pause vielleicht für alle, eine kurze nur für die unteren Stufen.
- Mehrere Bereiche/Aktionen, die jeweils pro Pause nur von einer einzigen Klasse belegt werden können.
- Pausen, in denen eine Klasse aus beliebigem Grund keine Aktion wahrnehmen kann – zum Beispiel, weil sie an diesem Wochentag bereits keinen Unterricht mehr hat und deshalb gar nicht mehr in der Schule ist. Der genaue Grund spielt für die Verteilung keine Rolle, wichtig ist nur, dass der Slot für diese Klasse an diesem Tag entfällt.
- Gerechtigkeit über die ganze Woche: Jede Klasse soll möglichst gleich oft zum Zug kommen, und keine Klasse denselben Bereich mehrfach in der Woche bekommen, solange andere noch gar keinen hatten.
Lässt sich keine vollständig faire Verteilung erreichen, weil etwa mehr Klassen als freie Slots vorhanden sind, bleiben einzelne Zellen bewusst leer, statt eine Klasse zu bevorzugen – und die betroffenen Klassen werden im Ergebnis explizit ausgewiesen.
In drei Schritten zum fertigen Plan
Fair Break führt durch einen kurzen, geführten Workflow:
- Pausen festlegen – welche Pausen es an einem Schultag gibt und welche Klassenstufen sie grundsätzlich nutzen dürfen.
- Klassen erfassen – alle teilnehmenden Klassen, dazu optional die Pausen, die für einzelne Klassen an bestimmten Wochentagen ausfallen.
- Bereiche definieren – die Angebote, die verteilt werden sollen, z. B. Kicker-Raum oder Bücherei.
Danach übernimmt der Algorithmus die Verteilung und zeigt das Ergebnis als übersichtliche Tabelle je Bereich, inklusive Statistiken zur Auslastung. Mit Plantegro Pro lässt sich das Ergebnis zusätzlich als PDF herunterladen und als Sicherungsdatei speichern, um später ohne erneute Eingabe weiterzuarbeiten.
Keine Anmeldung, keine Datenübertragung
Fair Break läuft vollständig im Browser. Es gibt keine Pflicht zur Registrierung, und alle Eingaben sowie die berechnete Verteilung verlassen das Gerät nicht – der Algorithmus rechnet lokal, ganz ohne Server-Anfrage. Damit ist das Tool ohne weiteres Zutun DSGVO-konform nutzbar.
Das Tool ist unter plantegro.de/tools/fair-break kostenlos erreichbar.
Häufige Fragen
Muss ich mich anmelden, um Fair Break zu nutzen?
Nein. Fair Break ist kostenlos und ohne Registrierung nutzbar. Alle Daten bleiben im Browser, nichts wird an einen Server übertragen oder gespeichert.
Für welche Art von Pausenangeboten eignet sich Fair Break?
Für jedes Angebot, das nur von einer begrenzten Anzahl Klassen gleichzeitig genutzt werden kann – Räume, Geräte, Plätze im Freien oder Ähnliches. Namen und Anzahl der Bereiche sind frei wählbar.
Was passiert, wenn eine Klasse an einem Tag gar keine Pause an der Schule hat?
Solche Fälle lassen sich in Schritt 2 pro Klasse und Wochentag als nicht planbar markieren. Der Grund dafür – etwa vorzeitiger Unterrichtsschluss – wird nicht abgefragt und spielt für die Verteilung keine Rolle; der entsprechende Slot entfällt für diese Klasse einfach.
Was passiert, wenn sich keine vollständig faire Verteilung erreichen lässt?
Dann bleiben einzelne Zellen im Ergebnis leer, statt eine Klasse zu bevorzugen. Betroffene Klassen werden im Ergebnis explizit aufgeführt, sodass die Lücken auf einen Blick erkennbar sind.
Kann ich das Ergebnis weiterverarbeiten oder ausdrucken?
Der PDF-Export sowie das Speichern als Sicherungsdatei zum späteren Weiterarbeiten sind Pro-Features und stehen eingeloggten Plantegro-Pro-Nutzer:innen zur Verfügung. Ohne Login lässt sich die Verteilung im Browser einsehen, aber nicht als PDF herunterladen.
